Das Repertoire
Bowmore Quartet ist fasziniert von der erstaunlichen Bandbreite des Streichquartetts, insbesondere von jener, die sich im Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts eröffnet: Musik, die roh oder zerbrechlich, intensiv oder beinahe still sein kann, manchmal all das noch vor dem nächsten Umblättern. In jeder Partitur sucht das Quartett den Faden, dem man folgen kann – ohne der Musik ihre Ecken und Kanten abzuschleifen.
Der Name
Der Name stammt von Luc Brewaeys’ zweitem Streichquartett, Bowmore – einem Werk, benannt nach einem Islay-Whisky, und dem Werk, das die vier Musiker 2025 in Belgien zu ihrem ersten musikalischen Rendezvous zusammenbrachte. Er blieb, weil die Musik bei ihnen blieb, und weil ernsthafte Arbeit nicht bierernst sein muss. Das Quartett spielt 26/27 seine erste Saison.
Die Vision
Bowmore versteht zeitgenössische Musik als Teil einer lebendigen Tradition: Jedes Werk war einmal neu, und jede Partitur trägt Spuren ihrer Zeit, ihres Ortes und der Menschen um sie herum. Von belgischen Kompositionen und Meilensteinen des späten 20. Jahrhunderts bis zu Uraufführungen und vergessenen Kostbarkeiten bringt das Quartett diese Musik unmittelbar zu den Hörerinnen und Hörern – besonders wenn sie aus der Reihe tanzt.