Bowmore Quartet

In Belgien gebraut Am besten frisch serviert

Bowmore Quartet
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Medien

Holz, Bogen, Nachklang. Fast eine Verkostung.

Philip Glass Streichquartett Nr. 3 “Mishima”

Konzerte

Termine, Orte und die nächste Begegnung.

Beethoven-Haus, KammermusiksaalBonnGermany

Uraufführung

Kompositionsresidenz — Abschlusskonzert

  • Gabriele FischettiNeues Werk für Streichquartett (Uraufführung)

Abschlusskonzert der Kompositionsresidenz — eine Zusammenarbeit der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Beethoven-Hauses Bonn. Eintritt frei.

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Das Quartett

Über das Quartett

Wie aus vier Aromen eins wurde.

Vier eigenständige Stimmen, vereint durch eine gemeinsame Lust auf das Unerwartete.

Das Bowmore Quartet hebt seine Instrumente unter einer hängenden Flasche Bowmore-Whisky

Die Musiker Pieter Jansen Veronique De Raedemaeker Tony Nys Francis Mourey

Das Repertoire

Bowmore Quartet ist fasziniert von der erstaunlichen Bandbreite des Streichquartetts, insbesondere von jener, die sich im Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts eröffnet: Musik, die roh oder zerbrechlich, intensiv oder beinahe still sein kann, manchmal all das noch vor dem nächsten Umblättern. In jeder Partitur sucht das Quartett den Faden, dem man folgen kann – ohne der Musik ihre Ecken und Kanten abzuschleifen.

Der Name

Der Name stammt von Luc Brewaeys’ zweitem Streichquartett, Bowmore – einem Werk, benannt nach einem Islay-Whisky, und dem Werk, das die vier Musiker 2025 in Belgien zu ihrem ersten musikalischen Rendezvous zusammenbrachte. Er blieb, weil die Musik bei ihnen blieb, und weil ernsthafte Arbeit nicht bierernst sein muss. Das Quartett spielt 26/27 seine erste Saison.

Die Vision

Bowmore versteht zeitgenössische Musik als Teil einer lebendigen Tradition: Jedes Werk war einmal neu, und jede Partitur trägt Spuren ihrer Zeit, ihres Ortes und der Menschen um sie herum. Von belgischen Kompositionen und Meilensteinen des späten 20. Jahrhunderts bis zu Uraufführungen und vergessenen Kostbarkeiten bringt das Quartett diese Musik unmittelbar zu den Hörerinnen und Hörern – besonders wenn sie aus der Reihe tanzt.

Musiker

Die Hände hinter dem Klang.

Pieter Jansen

Pieter Jansen studierte am Royal Conservatory of Antwerp bei Guido De Neve, erwarb einen Master summa cum laude und setzte seine Ausbildung bei Charles-André Linale, Raphael Oleg und Albrecht Breuninger fort. Er spezialisierte sich in Kammermusik beim Artemis Quartet an der Queen Elisabeth Music Chapel, war Mitglied von Arsis4, dem Tana Quartet und Trio Khaldei und ist heute Primarius des Bowmore Quartet. Seit 2006 sorgt die Neue Musik zuverlässig dafür, dass ihm erfreulicherweise nie langweilig wird: Er ist Solovioline und künstlerischer Co-Leiter von SPECTRA und außerdem Mitglied des Ensembles Multilatérale. Pieter ist Professor und Koordinator für Kammermusik am KASK & CONSERVATORIUM der School of Arts Ghent.

Inoffizielle Rolle im Quartett Der Kopf

Pieter Jansen Violine

Veronique De Raedemaeker

Veronique De Raedemaeker ist eine belgische Geigerin und lebt in Köln. Nach Studien bei Barnabás Kelemen, Mikhail Ovrutsky, Philipp Graffin und Alissa Margulis schloss sie dort 2023 ihr Konzertexamen mit summa cum laude ab. Als leidenschaftliche Kammermusikerin spielt sie mit Trio Gilu, dem Oreneta Kammerensemble, ÉRMA Ensemble und Duo Altiler. Ihre Faszination für Neue Musik führte sie zu Unsuk Chin, Helmut Lachenmann und Heinz Holliger; Routine hat bei ihr wenig Gelegenheit, sich einzurichten. Bei Etcetera veröffentlichte sie “Malinconia”, “Garland” und “Bach & Berio - a diptych”. 2024 war sie Teil von “De Twintigers” auf Radio Klara.

Inoffizielle Rolle im Quartett Der Geist

Veronique De Raedemaeker Violine

Tony Nys

Tony Nys ist ein belgischer Bratschist und Professor, der Violine und Viola am Royal Conservatory of Brussels bei C. Quatacker und P. Hirschhorn studierte. Von 2007 bis 2018 war er erster Solobratscher an La Monnaie und wird regelmäßig als Gastsolist nach Belgien, in die Niederlande, nach Deutschland und ins Vereinigte Königreich eingeladen. Sein Kammermusikleben umfasst das Fétis und Malibran Quartett, das international gefeierte Quatuor Danel, TrioFenix, Ictus, Ensemble Modern und das Mahler Chamber Orchestra unter Abbado, Dudamel und Boulez. Er unterrichtet Viola und Kammermusik in Brüssel und macht seit Jahren leise den Bratschenwitz überflüssig.

Inoffizielle Rolle im Quartett Das Herz

Tony Nys Viola

Francis Mourey

Francis Mourey ist ein vielseitiger Musiker. Als Cellist, Organist und Dirigent, weil ein einziges Instrument zu wählen zu einfach gewesen wäre. Er schloss sein Masterstudium am Royal Conservatory of Brussels mit Auszeichnung ab. Während seines Studiums erhielt er wertvolle Impulse von Marie Hallynck, Mark Drobinsky, Edmond Baert und France Springuel und gewann den ersten Preis beim internationalen Servais-Wettbewerb. Er ist Solocellist von Boho Strings und festes Mitglied von Spectra Ensemble und Trio Khaldei, nimmt für Canvas, Klara, Musiq3, EPR Classics, Etcetera und Paraty auf und tritt als Cellosolist vom Belgian National Orchestra und den Brussels Philharmonic bis zu Les Métamorphoses auf. Er unterrichtet Cello in Brüssel, mit gerade genug belgischem Akzent, dass seine französische Herkunft akustisch nicht immer eindeutig nachweisbar ist.

Inoffizielle Rolle im Quartett Der Franzose

Francis Mourey Violoncello

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